St. Nikolaus im Warndt - Ort mit offiziellem Weihnachtspostamt der Deutschen Post.

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Die Geschichte von St. Nikolaus

 

Sankt Nikolaus, am Nikolauserbach, einem Seitental der Rossel, ist einer von sechs Gemeindebezirken der Gemeinde Großrosseln im Saarland, nah an der französischen Grenze gelegen.
In Sankt Nikolaus leben derzeit etwa 830 Einwohner.

An der Stelle des heutigen Dorfkreuzes in der Mitte des Ortes beginnt die Geschichte von St. Nikolaus im Warndt.

Das Dorfkreuz in St. Nikolaus

Seinen Namen verdankt der älteste Ort im Warndtwald einer Klostergründung aus dem Jahr 1270.  

Seinen Namen verdankt der älteste Ort im Warndtwald einer Klostergründung aus dem Jahr 1270.

Mitte des 13. Jahrhunderts stiftete der Saarbrücker Graf Simon IV. eine dem heiligen Nikolaus, dem Schutzpatron der Reisenden und Gefangenen, der Seefahrer, der Familien und Kinder, geweihten Kapelle.

Sie war bis ins vergangene Jahrhundert der Anlass für viele Wallfahrten der umliegenden saarländischen und lothringischen Gemeinden.  
Der Heilige Nikolaus wurde in allen großen und kleinen Nöten um Hilfe angerufen.

In der Nähe des Klosters ließen sich dann die ersten Ansiedler nieder, die das Dorf gleichen Namens gründeten.

Im 30jährigen Krieg wurden die Kirche und das inzwischen entstandene Dorf gleichen Namens fast völlig zerstört.

Im 30-jährigen Krieg wurden die Kirche und das inzwischen entstandene Dorf gleichen Namens fast völlig zerstört.

Mit den Steinen der Ruinen wurde das nassauisch- saarbrückerische Jagdschloss im Nachbarort Karlsbrunn erbaut.  

Das Jagdschloss Karlsbrunn wurde mit den Steinen der Kirche aus St. Nikolaus erbaut.

Obwohl es die Kapelle nicht mehr gab, ließ die Verehrung des Heiligen aber keineswegs nach. Der geweihte Ort blieb auch in der Folgezeit Anziehungspunkt für viele Pilger, die trotz des Verbotes durch die evangelische Obrigkeit alljährlich zu den Bitttagen als fromme Wallfahrer diesen besonderen Ort der verfallenen Nikolauskapelle aufsuchten.

Doch schon bald nach dem 1. Weltkrieg begann die Wiederbesiedlung.
Der Ortsname wurde im Juni 1917 in vaterländischer Gesinnung durch Verdeutschung von St. Nicolas in St. Nikolaus geändert.
Dieser Ortsname, St. Nikolaus blieb bis heute erhalten.

Es gehört zur Tradition, dass hier in Sankt Nikolaus das Fest des Namenspatrons stets besonders gefeiert wird. 

Es gehört zur Tradition, dass hier in St. Nikolaus das Fest des Namenspatrons stets besonders gefeiert wird.

Alle Veranstaltungen hier in der Nikolauszeit gelten dem heiligen Nikolaus als dem Patron der Nächstenliebe. So wird schon seit
fast 50 Jahren der gesamte Erlös (335.000 Euro) der Nikolausfeierlichkeiten an karitativen Hilfseinrichtungen;
überwiegend für Kinder gespendet. 
St. Nikolaus hilft helfen.




 
  
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